Revisited: Babyfotos in Kiel

Babyfotos Kiel – Drillinge

Eine besondere Freude ist es mir, wenn ich Brautleute nach der Hochzeit noch mal wieder treffen darf. Häufig kommt es vor, dass ich nach einiger Zeit Babyfotos machen darf, wie zum Beispiel bei dieser Familie aus Kiel.

Wer noch einmal die dazugehörigen Hochzeitsfotos aus dem letzten Jahr sehen möchte. kann diesem Link folgen: /hochzeit-schloss-hasenwinkel-ein-hochzeitsfotograf-berichtet/

Babyfotos in Kiel, Drillinge

Drillinge hatte ich bisher noch nicht fotografiert. Wir waren sehr beschäftigt, alle Babys wirklich gleichzeitig zu fotografieren. Die Wachzeiten mußten wir genauso beachten, wie die Essenszeiten. Dazwischen hatten wir eine Menge Vergnügen. Aber schauen Sie selber:

 

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Fotos von körper- und mehrfachbehinderten Kindern: Spendenaufruf

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Kinder, die mit einem Handicap durchs Leben gehen, haben es nicht immer leicht. Einfach haben es auch nicht die Familien, die hinter den behinderten Kindern stehen.

Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte (LVKM-SH) bietet in einem therapeutischen Lehrgang genau diesen Familien intensive Hilfe und Unterstützung. Einmal im Jahr wird den Familien ein umfangreiches Hilfsangebot unterbreitet. Die Eltern, Geschwisterkinder, aber auch die Kinder mit Behinderungen können in dieser Woche Kontakte knüpfen, sich ausprobieren, informieren, Therapieangebote in Anspruch nehmen und auch einfach mal die Seele baumeln lassen.

Im Rahmen dieses therapeutischen Lehrganges hatte ich das Erlebnis, die Eltern und Kinder fotografisch zu begleiten.

Lange nicht mehr hat mich ein Fototermin so ergriffen!

Bei einem Fototermin mit einem autistischem Kind oder einem Kind mit Trisomie 21 merkt man, wie wichtig der Beziehungsaspekt beim Portraitieren von Menschen ist.

Ehrliche Gesichter

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Beeindruckend war für mich die Offenheit der behinderten Kinder.
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Die Ehrlichkeit der Gesichter spricht Bände.
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Jeder Mensch könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden.
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Der Spendenaufruf

Das Projekt ist finanziell äußerst knapp bemessen. Mit den Jahren wurden immer mehr öffentliche Gelder gestrichen, so dass der LVKM-SH mittlerweile intensiv auf Spenden angewiesen ist. Ohne Spenden könnte sich das Projekt mittlerweile nicht mehr finanzieren. Als Fotograf, der sich in Hamburg auf Kinderfotos spezialisiert hat setze ich mich für diese Kinder ein.
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Eine Spendenlawine

Ich möchte mit diesem Blog eine Spendenlawine lostreten. Menschen, die diese Zeilen lesen, sollen sich aufgefordert fühlen, für dieses Projekt zu spenden.
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Jeder Euro ist willkommen.
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Gerade andere Blogger sollen sich angesprochen fühlen: Bitte macht auf dieses Projekt aufmerksam, fordert Eure Freunde und Familie oder andere Fotografen zu Spenden auf.

Jede Spende oder Aktion (Versteigerungen, Flohmarkt, Spendendosen, etc.) sind willkommen. Die Verwendung dieser Fotos ist hierfür natürlich freigestellt.
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Kontaktaufnahme und weitere Informationen:
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Landesverband für
Körper- und Mehrfachbehinderte
Schleswig-Holstein e.V.
Villenweg 18
24119 Kronshagen

Tel.: 0431/589818
Fax: 0431/588213
www.lvkm-sh.de

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Im Auftrag von mare

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Wenn eines der besten Fotomagazine der Welt einen Auftrag offeriert, dann sagt man trotz fotografischem Weihnachtsstress:
„Ja, gerne!“

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Frühstück

Es sei eine „Kombüse“, so die Bildredakteurin. In einer gesonderten Rubrik werde in mare immer mal wieder eine andere Küche vorgestellt.

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Die Möve wird nicht von jeder Lotsenstewardess gefüttert, doch weiss sie immer ganz genau, wo der Fisch ist

Für die nächste Ausgaben habe sich die Redaktion etwas Besonderes ausgedacht. Auf dem Kieler Leuchtturm versorgen weit draußen, mitten auf der Ostsee drei Lotsenstewardessen die hungrigen Lotsen mit warmer und auch kalter Kost. Eine Lotsenstewardess solle portraitiert werden.

img_4561002-copy6 Uhr früh, mitten auf der Ostsee, der Lotse verläßt an einer rutschigen Strickleiter den russischen Tanker

Im Dunkeln machen wir uns in einem Lotsenboot um 6 Uhr früh von Laboe aus auf den Weg zum Kieler Leuchtturm. Der Sitz des Kapitäns quietscht ob seines Gewichts mit jeder Welle. Zwei Lotsen müssen wir bei der Überfahrt außer Plan mitnehmen. Der kleine Umweg auf der Ostsee ist notwendig. Essenkochen hat nicht die gleiche Priorität, wie die Logistik im Lotsentransport und den damit verbundenen möglichst kurzen Fahrzeiten der Lotsenboote. Schließlich wollen zahlreiche Schiffe in den Kanal gelotst werden.

Die Dunkelheit animiert zu fotografischen Experimenten, der Regen weniger.

img_4635006-copyImpressionen

Die mit dem Ostseegrund verankerte Zementplattform ist gefährlich rutschig beim Anlegen. Ich bringe meine Kameraausrüstung im Gebäude in Sicherheit.

Die Lotsenstewardess Frau Martinez-Strohmeyer räumt sogleich das dreckige Geschirr der Nachtschicht in den Geschirrspüler. Ein ältere Mann entreißt mir die Brötchentüte. Wir werden schon erwartet. Ein „Rührei Mexiko“ wird geordert. Die Pfanne schwenkt Zwiebeln, Paprika und Petersilie.

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Eine der schönsten Arbeitsstellen

Offene Gesichter begegnen mir. Ich darf mich frei bewegen und nutze die nebelige Lichtstimmung und das Restlicht im Maschinenraum eines Lotsenschiffes. Hier fällt es leicht gute Fotos zu machen.

mare (Heft 66)

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