Hochzeit im Leuchtturm auf Pellworm: Eine runde Sache

01-hochzeitsfotograf-pellwormEin langgehegter Wunsch geht für Sandra und Dirk in Erfüllung. Ihre Hochzeit wird im Leuchtturm auf Pellworm zelebriert. Eloquent und mit maritimem “Gedöhns” geleitet ein echt norddeutscher “Kaptein” durch die Leuchtturm- Hochzeit auf Pellworm.

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Ein Fotograf auf Pellworm hebt ab

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Eine der wichtigsten Erkenntnisse dieser Hochzeit auf Pellworm ist, dass Wind eine störende aber, im Sinne von Hochzeitsfotos, auch eine spannende Sache sein kann.

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Bei Windstärke 9 muss das Make- Up schon eine Menge aushalten. Wie gut, dass die lokalen Dienstleister sturmsicher schminken und frisieren. Und sich mal so richtig durchpusten lassen, ja, das gehört doch eigentlich zu einem Nordsee- Aufenthalt dazu. Als Fotograf hat man da eine Menge Spass.

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Hochzeitsfotograf + Pellworm = tolle Hochzeitsfotos

Tolle Hochzeitsfotos entstehen meist in besonderen Situationen. Wer sich auf Pellworm bei Windstärke 9 nur ins Hotelzimmer verkriecht, der verpasst eine Chance auf tolle Hochzeitsfotos.

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Als Hochzeitsfotograf hoch oben im Norden habe ich es häufig erleben dürfen: Das Leben an der Küste ist hart und heiraten an der Nordsee kann eine stürmische Sache sein.

10-leuchtturm-hochzeit-pellwormWer sich allerdings dem Maritimen hingezogen fühlt, dem werden auch noch nach vielen Jahren die tollen Bilder durch den Kopf gehen. Aber schauen Sie selber, was ein Hochzeitsfotograf auf Pellworm so alles fotografieren kann:

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vis a vis: Ralf Stegner

Ralf Stegner

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Ralf Stegner – Wahlkampf-Fotos

Die Neugierde ist groß als ich die Klingel mit der Aufschrift “Stegner” drücke.

Mit einem freundlichen Lächeln werde ich von Ralf Stegner, Spitzenkandidat der schleswig- holsteinischen SPD, in die Wohnung gebeten. Der Nußkuchen steht bereits auf dem Tisch und mir wird auf meinen besonderen Wunsch hin ein hervorragender Tee gereicht.

Exkurs: Kontaktaufnahme Ralf Stegner

Die SPD rief vor einigen Wochen bei mir an. Fotos von Ralf Stegner sollten gemacht werden.

Ich erklärte am Telefon die Grundzüge meiner Arbeitsweise. Ein Kennenlerngespräch sei Grundlage für alle Portraits, die bei mir in Auftrag gegeben werden. Da mache ich auch bei Politikern keine Ausnahme. Eine gewisse Verwirrung war am Telefon zu verspüren, dennoch wurde der Terminkalender nach einem geeigneten Termin durchforstet.

Im Stegnerschen Wintergarten

Ja, und nun sitzte ich in einem freundlichen Wintergarten und schaue in ein Gesicht, was ich so gar nicht zuordnen kann. Meine Profession ist es, mir innerhalb kurzer Zeit ein umfassendes Bild von einer Person zu machen. Ich kenne Ralf Stegner vornehmlich aus den Printmedien. Dieses Medienbild weicht sehr von dem ab, was ich vor mir zu erkennen vermag.

Ralf Stegner zeigt sich als aufmerksamer Zuhörer, läßt mich ausreden, ist freundlich zugwandt. Ein Gefühl von großer persönlicher Wertschätzung geht von ihm aus.

Die visuelle bzw. fotografische Strategie

In der Entwicklung einer fotografischen Strategie geraten wir ins Fachsimpeln. Wir kommen schnell zu dem Thema der Bedeutung von Fotos in der Öffentlichkeit. Ich berichte über meine Beobachtungen des Walkampfes von Barack Obama und seiner visuellen Strategie. Ralf Stegner referiert über die Theatralik im amerikanischen Wahlkampf.

Seine Söhne wuseln nach und nach in den Wintergarten. Dem Vater ist sein Stolz anzumerken, als sie mir wohlerzogen und freundlich die Hand reichen.

Wir zeigen uns Fotos

Ich präsentiere einige meiner Arbeiten am Laptop. Ralf Stegner zeigt sich begeistert von den Landschaftsaufnahmen. Einige meiner Hochzeitsfotos soll dann auch noch seine Frau begutachten. Sie lacht bei einer farbenfrohen Hochzeitsserie. Auch ihr gefallen meine Arbeiten.

“Ich zeige Ihnen dann mal meine Hochzeitsfotos!”

Ralf Stegner verschwindet im Nachbarzimmer und macht sich auf die Suche nach seinen eigenen Hochzeitsfotos. Kommt allerdings mit Fotos zurück, die ihn vor allen Dingen im politischen Alltag zeigen. Mit dem Zeigefinger tippt er auf seine Favoriten.

Der Ansatz meiner Portraitarbeit

Ich erkläre ihm den Ansatz meiner Portraitarbeit, also des Begleitens von Menschen in einem persönlichen Millieu.

Die Vorzüge meiner Portraitarbeit liegen darin, dass man mit diesem Ansatz vor allen Dingen authentische Fotos produziert.

Ralf Stegner erklärt mir, dass er nicht der Mensch sei, der sich gerne vor den Medien verbiege oder verstelle. Seine Haltung sagt mir zu und ich spüre, wie der Funke für eine gute Zusammenarbeit überspringt.

Ralf Stegner lächelt mich gegen Ende des Gespräches immer häufiger an. Ich zeige mich äußerst verwundert darüber, dass ich bei meinen Recherchen im Vorwege kaum Fotos von ihm gefunden habe, wo er mit einem Lachen zu sehen ist.

Die Medien schießen sich bei Personen, mit einer öffentlichen Erscheinung, schnell auf ein bestimmtes Bild ein. Ein Abrücken von diesem Bild verunsichert die Menschen. Ich nenne es selektive Wahrnehmung: Der Mensch nimmt das wahr, was er gewohnt ist und gerne sehen möchte. Das Schicksal von Berufspolitkern ist es, dieser selektiven Wahrnehmung ausgesetzt zu sein.

Ralf Stegner gefällt mein Ansatz für authentische Fotos, “lebensbejahend” findet er meine Fotoarbeiten. Er freut sich auf eine Zusammenarbeit. Begeistert bin ich dann auch noch, als er mir freie Hand gibt, über dieses Projekt zu bloggen. Ein Entgegenkommen, was ich so von einem Politiker nicht erwartet hätte.

Das oberste Ziel des Kennenlerngespräches sehe ich mehr als erfüllt an. Ich verlasse das Haus Stegner mit einem vertrauensvollem Gefühl und bin sehr gespannt auf die weitere Zusammenarbeit und erste Fotos.

Ein Hochzeitsfotograf in Hamburg berichtet über den optimalen Nutzen des natürlichen Lichtes

hochzeitsfotos-naturliches-licht-01In der Fotografie dreht sich alles um das Licht

Ohne Licht würden wir nicht sehen und leben können. Licht ist auch die Grundlage  fotografischer Arbeit. Licht ist so vielseitig, wie das Leben von uns Menschen: Es ist bunt, hart oder weich, mal ist es mehr, mal ist es weniger vorhanden.

Fotografen greifen schnell mal zu einem Blitz, um ihre Arbeitsabläufe zu optimieren. Interessanterweise wird auch geblitzt, wenn sehr viel natürliches Licht vorhanden ist.

Der Fotograf Ansel Adams kommentierte Mitte des letzten Jahrthunderts das vermehrte Aufkommen von Blitzen in der Pressefotografie:

“Plötzlich sahen alle Menschen gleich aus, weil sie alle im gleichen Licht fotografiert wurden.”

Den Einsatz eines Blitzes halte ich in meiner Art des Arbeitens für wenig sinnvoll. Sinnvoll finde ich es, das vorhandene Licht optimal zu nutzen. Hierzu bedarf es einer gewissen Portion Mut. Und damit es nicht in die Hose geht, bedarf es einer noch viel größeren Portion Erfahrung.
Ein Hochzeitsfotograf zaubert aus dem natürlichen Licht, Mensch und Umgebung unzählige fotografische Möglichkeiten.
Schauen Sie sich einfach mal einige Beispiele an, in denen das vorhandene Licht die Grundlage für ein besonderes Bild gewesen ist. Dazu klicken Sie bitte auf “weiter”.
Sehen Sie weitere Hochzeitsfotos, die ich als Hochzeitsfotograf für Kunden in Hamburg produziert habe.
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Exklusive Hochzeitsfotos in Hamburg

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Die Elefantendame Mogli posiert für exklusive Hochzeitsfotos in Hamburg

Ein Prinzip meiner fotografischen Tätigkeit ist, dass es fast keine Grenzen in der Fotografie gibt, sondern viele Möglichkeiten für exklusive Fotografien. Meine Aufgabe als Fotograf ist es, den zu porträtierenden Menschen dabei behilflich zu sein, Fotos zu erhalten, die zu Ihnen passen. Individualität und Exklusivität werden hierbei groß geschrieben, manchmal sogar “elefantös” groß.

Exklusive Hochzeitsfotos in Hamburg mit Mogli

Das Potential dieses fotografischen Prinzips wird bei einem Hochzeitsfototermin mit der Elefantendame Mogli deutlich. Hochzeitsfotos in Hamburg dürfen gerne exklusiv sein.

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Wenn man so als Hochzeitsfotograf direkt vor ihm steht, dann ist so ein Elefant wirklich sehr groß und beeindruckend.

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Nicht nur das Brautpaar muß sich zunächst an die Präsenz dieses Dickhäuters gewöhnen. Der Rüssel scheint ein unberechenbares Eigenleben zu führen. Und manchmal bricht dieses Eigenleben durch. Der Lufthauch ist noch zu spüren, als der Rüssel nur wenige Millimeter an meiner Kamera vorbeischlägt. Die feuchte Aussprache von Mogli führt dazu, dass ich mehrere Reinigungstücher verbrauchen muss.

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Ein Handstreich über die Haut der Elefantendame läßt dann aber schnell die Angst schwinden. Und wir möchten überhaupt nicht mehr aufhören. Diese Elefantendame kann man nur ins Herz schließen.

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Fotos von körper- und mehrfachbehinderten Kindern: Spendenaufruf

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Kinder, die mit einem Handicap durchs Leben gehen, haben es nicht immer leicht. Einfach haben es auch nicht die Familien, die hinter den behinderten Kindern stehen.

Der Landesverband für Körper- und Mehrfachbehinderte (LVKM-SH) bietet in einem therapeutischen Lehrgang genau diesen Familien intensive Hilfe und Unterstützung. Einmal im Jahr wird den Familien ein umfangreiches Hilfsangebot unterbreitet. Die Eltern, Geschwisterkinder, aber auch die Kinder mit Behinderungen können in dieser Woche Kontakte knüpfen, sich ausprobieren, informieren, Therapieangebote in Anspruch nehmen und auch einfach mal die Seele baumeln lassen.

Im Rahmen dieses therapeutischen Lehrganges hatte ich das Erlebnis, die Eltern und Kinder fotografisch zu begleiten.

Lange nicht mehr hat mich ein Fototermin so ergriffen!

Bei einem Fototermin mit einem autistischem Kind oder einem Kind mit Trisomie 21 merkt man, wie wichtig der Beziehungsaspekt beim Portraitieren von Menschen ist.

Ehrliche Gesichter

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Beeindruckend war für mich die Offenheit der behinderten Kinder.
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Die Ehrlichkeit der Gesichter spricht Bände.
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Jeder Mensch könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden.
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Der Spendenaufruf

Das Projekt ist finanziell äußerst knapp bemessen. Mit den Jahren wurden immer mehr öffentliche Gelder gestrichen, so dass der LVKM-SH mittlerweile intensiv auf Spenden angewiesen ist. Ohne Spenden könnte sich das Projekt mittlerweile nicht mehr finanzieren. Als Fotograf, der sich in Hamburg auf Kinderfotos spezialisiert hat setze ich mich für diese Kinder ein.
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Eine Spendenlawine

Ich möchte mit diesem Blog eine Spendenlawine lostreten. Menschen, die diese Zeilen lesen, sollen sich aufgefordert fühlen, für dieses Projekt zu spenden.
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Jeder Euro ist willkommen.
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Gerade andere Blogger sollen sich angesprochen fühlen: Bitte macht auf dieses Projekt aufmerksam, fordert Eure Freunde und Familie oder andere Fotografen zu Spenden auf.

Jede Spende oder Aktion (Versteigerungen, Flohmarkt, Spendendosen, etc.) sind willkommen. Die Verwendung dieser Fotos ist hierfür natürlich freigestellt.
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Kontaktaufnahme und weitere Informationen:
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Landesverband für
Körper- und Mehrfachbehinderte
Schleswig-Holstein e.V.
Villenweg 18
24119 Kronshagen

Tel.: 0431/589818
Fax: 0431/588213
www.lvkm-sh.de

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Ein bisschen “Trash the Dress” und grandioser Saisonstart

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Mit einer Traumhochzeit in die neue Saison: Benni und Nadine treffen sich mit mir direkt vor dem Hotel. Wir bräuchten nicht weit zu fahren, der Strand sei direkt vor der Haustür.
Sie sind neugierig, dann lesen Sie…

…weiter, denn jetzt geht es in Sachen Hochzeitsfotos erst richtig los!

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Da gerade Wayne Carpendale (der neue Landarzt und Sohn “vom Haui”) vor der Tür drehte, wichen wir dem Trubel am Strand ostwärts aus.

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Im Vorgespräch sagte Benni zu, er gehe am Ende des Fototermins ins Wasser. Ich versprach, wenn er ginge, dann käme der Hochzeitsfotograf mit. Nadine zieht ihren Benni dann schon während des Fototermins ins Wasser und ich fühle mich im Zugzwang.

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Im Namen der Kunst bekomme nun auch ich nasse Füße. Spontane Handlungen sind mir die liebsten.

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Dann staune ich nicht schlecht. Ich liege auf dem Bauch und vor mir läuft von links nach rechts ein weißer Schwan durchs Bild. Flau wird mir im Magen angesichts der weißen Größe und Nähe, Ich lasse mich aber nicht abschrecken und denke:

„So müssen Hochzeitsfotos mit Schwan aussehen!”

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“Ein weißer Schwan läuft uns beiden ausgerechnet an unserem Hochzeitstag über den Weg, …

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…von links nach rechts, …

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…das bringt sicherlich Glück!”

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Die Hochzeitsfotos belegen diese Vermutung unmissverständlich.

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An der Strandpromenade entsande ich dann nicht nur meine Objektive sondern auch meine Füße.

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Benni und Nadine lassen sich ein bisschen von der Sonne trocknen. Spätestens nach unserem gemeinsamen Fußbad bei 6 Grad Wassertemperatur sind wir aufeinander eingespielt. Jetzt wäscht eine Hand den anderen Fuß, …

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…bitte schön.

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Nichts kann uns mehr aufhalten, auch nicht das Filmteam von Wayne Carpendale. Das Drehbuch scheint den Steg als elementares Requisit eingeplant zu haben. Wir waren aber zuerst da!

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Als uns die Filmcrew entschlossen von dem Steg vertreiben möchte, sind wir bereits fertig mit unseren Aufnahmen.

Die Hochzeit von Benni und Nadine, wieder ein Tag mit schönen Erinnerungen.

Im Auftrag von mare

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Wenn eines der besten Fotomagazine der Welt einen Auftrag offeriert, dann sagt man trotz fotografischem Weihnachtsstress:
“Ja, gerne!”

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Frühstück

Es sei eine “Kombüse”, so die Bildredakteurin. In einer gesonderten Rubrik werde in mare immer mal wieder eine andere Küche vorgestellt.

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Die Möve wird nicht von jeder Lotsenstewardess gefüttert, doch weiss sie immer ganz genau, wo der Fisch ist

Für die nächste Ausgaben habe sich die Redaktion etwas Besonderes ausgedacht. Auf dem Kieler Leuchtturm versorgen weit draußen, mitten auf der Ostsee drei Lotsenstewardessen die hungrigen Lotsen mit warmer und auch kalter Kost. Eine Lotsenstewardess solle portraitiert werden.

img_4561002-copy6 Uhr früh, mitten auf der Ostsee, der Lotse verläßt an einer rutschigen Strickleiter den russischen Tanker

Im Dunkeln machen wir uns in einem Lotsenboot um 6 Uhr früh von Laboe aus auf den Weg zum Kieler Leuchtturm. Der Sitz des Kapitäns quietscht ob seines Gewichts mit jeder Welle. Zwei Lotsen müssen wir bei der Überfahrt außer Plan mitnehmen. Der kleine Umweg auf der Ostsee ist notwendig. Essenkochen hat nicht die gleiche Priorität, wie die Logistik im Lotsentransport und den damit verbundenen möglichst kurzen Fahrzeiten der Lotsenboote. Schließlich wollen zahlreiche Schiffe in den Kanal gelotst werden.

Die Dunkelheit animiert zu fotografischen Experimenten, der Regen weniger.

img_4635006-copyImpressionen

Die mit dem Ostseegrund verankerte Zementplattform ist gefährlich rutschig beim Anlegen. Ich bringe meine Kameraausrüstung im Gebäude in Sicherheit.

Die Lotsenstewardess Frau Martinez-Strohmeyer räumt sogleich das dreckige Geschirr der Nachtschicht in den Geschirrspüler. Ein ältere Mann entreißt mir die Brötchentüte. Wir werden schon erwartet. Ein “Rührei Mexiko” wird geordert. Die Pfanne schwenkt Zwiebeln, Paprika und Petersilie.

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Eine der schönsten Arbeitsstellen

Offene Gesichter begegnen mir. Ich darf mich frei bewegen und nutze die nebelige Lichtstimmung und das Restlicht im Maschinenraum eines Lotsenschiffes. Hier fällt es leicht gute Fotos zu machen.

mare (Heft 66)